Rückblick 2018

Im Rahmen der dreitägigen Smart Country Convention im City Cube Berlin fand am 22. November 2018 die zweite Ausgabe der Digital Office Conference statt. Einen ganzen Tag lang informierten sich Firmengründer, Führungskräfte und Behördenvertreter über die Potenziale digitaler Anwendungen für das Büro von Morgen und tauschten sich mit Experten über Einsatzmöglichkeiten und Technologien aus.

Eröffnet wurde die Konferenz von Manuel Höferlin, MdB und Digitalpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. In seiner Keynote berichtete er über digitales Arbeiten im Deutschen Bundestag. Zumindest die FDP drucke inzwischen nichts mehr aus sondern nutze Dokumente ausschließlich über das Intranet, verriet er dabei. „Ich kenne keinen, der noch mit einer ausgedruckten Tagesordnung in eine Sitzung kommt.”

An die anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer appellierte er: „Digitalisierungsprozesse sind immer Chefsache!“ Auch wenn viele Unternehmen angesichts voller Auftragsbücher aktuell vielleicht nicht die Notwendigkeit sähen, sich mit dem Thema zu befassen, hänge die Zukunft der meisten Betriebe davon ab, wie gut sie sich bei diesem Thema aufstellten.

Das ganztägige Vortragsprogramm der Digital Office Conference war in vier große Themenbereiche gegliedert: Digitalisierung von Finanzprozessen, Digitalisierung von Kundenservices, Arbeit 4.0 und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen (eAkte). Die Vorträge und Diskussionen machten dabei deutlich: Das Büro der Zukunft ist längst Gegenwart.

So hielt Melissa Streif  von der Warth & Klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einen spannenden Vortrag über die den Einsatz von Robotern in der Verwaltung, Peter Collenbusch (IBM) präsentierte mit dem Bitkom Digital Office Index die Innovationsfreude deutscher Unternehmen und Tanja Straub (Sematell) gab einen aktuellen Überblick  über die Möglichkeiten von KI-gestützten Chatbots im Kundenservice. 

Was Unternehmen tun können, wenn Mitarbeiter innovative Technologien nicht so enthusiastisch begrüßen wie gewünscht, erläuterte Dr. Lars Schatilow (BUTRAN Business Transformation) in seinem höchst unterhaltsamen Vortrag „Herr Müller will einfach nicht slacken“. 

Einen visionären Ausblick darauf wie Lowcode-Technologie in den kommenden Jahren die agile Entwicklung von Software revolutionieren wird, gab schließlich Karsten Noack  von Scopeland Technology. „Die klassische IT ist zu langsam für die digitale Transformation”, gab er seinem Publikum mit auf den weg. Mithilfe von Lowcode könne letztlich jeder zum Programmierer werden – und dazu beitragen, eine zusätzliche schnellere IT zu etablieren.

Wir danken allen Teilnehmern für das große Interesse, allen Rednern für die spannenden Vorträge und ganz besonders unseren Partnern, die diese tolle Veranstaltung möglich gemacht haben: CEBIT, Ceyoniq, d.velop, DocuWare, ELO Digital, neXenio, windream, Personio, publicplan, Scopeland Technology, Warth & Klein Grant Thornton, Arbeitswelten der Zukunft sowie unseren Medienpartnern Trusted Cloud, IT-Schulungen.com und Business User!

Die Präsentationen aller freigegebenen Vorträgen können per E-Mail bei Christina Richard angefordert werden.

 

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