NEWS
DOC19 | News: Digitale Lösungen vs. elektronische Geräte
 
 

Arbeitnehmer von morgen leben schon heute digital

Zahlreiche Geräte, die noch vor wenigen Jahren in nahezu allen Büros zu finden waren, geraten mehr und mehr in Vergessenheit. Eine Vielzahl ehemals weit verbreiteter elektronischer Geräte ist bei jungen Deutschen weitestgehend unbekannt. Das geht aus einer Studie hervor, für die der Bitkom mehr 900 Jugendliche befragt hat, welche elektronischen Geräte ihn bekannt sind. 

Drei von zehn Jugendlichen kennen noch das Faxgerät
Über Jahrzehnte war das Fax eines der wichtigsten Kommunikationsmittel in deutschen Büros und gut ausgestatteten Haushalten. Heute kennen es nur noch drei von zehn Jugendlichen. Auch andere elektronische Geräte verschwinden aus der Wahrnehmung einer ganzen Generation. Am geläufigsten war den jungen Befragten noch die Schreibmaschine. Immerhin fast jeder Fünfte hatte bereits einmal von ihr gehört. Nahezu unbekannt waren hingegen auch andere Geräte. Beinahe 90 Prozent wussten nicht, was ein Pager ist. Für 75 % war die Mini-Disc ein bisher unbekannter Begriff. „Digitale Technologien haben viele über lange Zeit genutzte elektronische Geräte im Büro oder heimischen Wohnzimmer in nur wenigen Jahren ersetzt“, erklärt Bitkom-Expertin Marie Anne Nietan diese Entwicklung. Auch Arbeitgeber sollten sich auf diesen Trend einstellen.

Digitale Medien weit verbreitet
Statt auf elektronische Geräte setzen die Jungen verstärkt auf digitale Medien. Das wichtigste Mittel zur digitalen Teilhabe ist dabei für viele Kinder und Jugendliche das Smartphone. Bereits ab dem Alter von 12 Jahren sind nahezu alle Kinder und Jugendlichen online. Vor allem die 16- bis 18-Jährigen nutzen häufig das gesamte verfügbare Angebot im Netz. Drei von vier jugendlichen Internetnutzern zwischen 16 und 18 Jahren (75 Prozent) sind jeweils in sozialen Netzwerken aktiv und recherchieren zu Informationen rund um Schule und Ausbildung (72 Prozent). „Das Internet öffnet Jugendlichen das Tor zur Welt. Noch nie war für sie so viel Wissen so leicht zugänglich“, kommentiert Bitkom-Präsident die Nutzung des digitaler Medien als Informationsquelle.

Neue Technologien schaffen neue Prozesse
Schon heute wandeln sich Arbeitswelt und Stellenprofile in einem tiefgreifenden Ausmaß. Ermöglicht wird dieser Wandel auch durch die nun verfügbaren Technologien und innovativen Lösungen. Auch durch sie werden mehr Produktivität, bessere Dienstleistungen und neue Geschäftsmodelle ermöglicht. Gleichzeitig bieten innovative Arbeitsweisen mehr Flexibilität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Welche neuen Technologien das digitale Arbeiten in Zukunft prägen werden, erfahren Sie im Oktober auf der Digital Office Conference 2019.

Welche digitalen Lösungen die nächsten elektronischen Geräte ersetzen, diskutieren wir auf der Digital Office Conference 2019!
Bereits in wenigen Wochen dreht sich auf der wichtigsten Anwenderkonferenz für digitale Office-Lösungen alles um die Zukunft des Büros. Auch in diesem Jahr werden wir wieder mit über 250 Teilnehmern aus Privatwirtschaft und öffentlichem Sektor die neuesten Trends und innovativsten Angebote am Markt diskutieren. Die Digital Office Conference 2019 findet im Rahmen der Smart Country Convention statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Darüber hinaus dient Ihr Ticket zur #doc19 auch als Gratis-Ticket zur #sccon19 – Deutschlands größte Messe zur Digitalisierung des öffentlichen Sektors. Bitte buchen Sie Ihr Ticket auf unserer Webseite. 

Hinweise zur Methodik:
* Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 915 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren in Deutschland befragt.
** Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 503 Lehrer der Sekundarstufe I an Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Waldorfschulen telefonisch befragt. Die Befragung ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Welche Möglichkeiten nutzen Sie, um mit Ihren Schülern bzw. deren Eltern außerhalb des Unterrichts und außerhalb der Sprechzeiten zu kommunizieren?“.